BMX - ein Auslaufmodell?
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BMX – eine Lebenseinstellung
Wer kennt die Bilder nicht, wenn sich waghalsige Fahrer auf zwei nicht motorisierten Rädern spannende Duelle auf der Rennstrecke liefern, oder aber sich in herausfordernden Umgebungen mit verschiedenen Freestyle-Tricks gegenseitig übertreffen? Die Rede ist hierbei natürlich von dem bekannten BMX-Rad, welches – auch wenn die allgegenwärtige Präsenz zwischenzeitlich vorbei sein mag – noch lange kein Auslaufmodell geworden ist. Bester Beweis hierfür: Seit 2008 sind BMX-Wettbewerbe fester Bestandteil des olympischen Programms für die entsprechenden Sommerspiele. Doch erstmal ganz von vorne: Entstanden ist diese Sportart nämlich in den USA, als sich Ende der 1960er Jahre unter Jugendlichen vermehrt der Wunsch äußerte, eine kostengünstigere wie auch nicht erlaubnispflichtige Alternative zu dem damals sehr populären Motocross-Sport zu finden. Motocross entstand dabei bereits um etwa 1919 in England und war durch das Befahren von Strecken mit motorisierten und geländetauglichen Maschinen im freien Gelände gekennzeichnet. Infolgedessen imitierten Jugendliche auf ihren BMX-Rädern ihre Motocross-Helden auf hügeligen Landschaften und trugen untereinander hart umkämpfte Kopf-an-Kopf-Rennen aus. |
So verwundert es einen auch nicht, dass sich das BMX-Race in der Folge auch als erste richtige Disziplin dieser Sportart etablierte. Verschiedene Witterungsbedingungen, unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und variable Streckenlängen sorgen nämlich jedes Mal für neue Voraussetzungen, auf die sich Mensch und Rad einstellen müssen.
Die Konsequenz daraus ist, dass das BMX-Rad auf immer größere Belastungen robuster, wenn zugleich auch möglichst leichter, konzipiert wurde und der Mensch damit umgehen musste, dass der berühmt berüchtigte Adrenalin-Spiegel bis ins Unermessliche stieg. Doch wem das zu schnell ging, der fand im wenig später entstandenen BMX-Freestyle seine Herausforderung, wo es nun viel mehr auf Geschicklichkeit und durchaus auch auf persönliche Entfaltung ankam. Zentrale Zielsetzung hierbei: Welche Tricks habe ich im Repertoire und wie füge ich diese am Besten zusammen, um einen möglichst schlüssigen und atemberaubenden Gesamteindruck zu hinterlassen?
Insgesamt bleibt deswegen fraglich, wieso sich das BMX-Fieber in solch einer vielseitigen Sportart in den letzten Jahren zurückentwickelte: Liegt der Grund in der nun dominierenden Computer-Generation, oder doch viel eher darin, dass BMX durchaus als Extremsportart verstanden wird, die einfach nur für Hartgesottene das Richtige ist? Mit Sicherheit darf dies aber kein Ausschluss-Kriterium sein, immerhin ist das BMX-Rad nicht nur für den Profi interessant, der nach hohen Preisgeldern eifern wird, sondern insbesondere auch für den Hobby-Sportler, der eine effektive Sportart sucht, die nicht nur den Körper kräftigt, sondern auch den Geist schult.
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Das BMX-Rad fährt aber auch ganz anders; und zwar über eigene Rennstrecken mit hügeligen Pisten und erdigen Steilkurven. Daher ähnelt das BMX von seiner Form her ein wenig den ...
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